Ganz viele Bilder findet ihr hier.

Nautic Young Star ist eine Veranstaltung, wo wir mit unserem Team
68 an den Start gegangen sind. Es handelt sich dabei um eine
Dickschiffregatter, die von dem Yachtvercharterer Heiligenahfen
organisiert wird. Man kann sich die Boote nicht aussuchen, sondern
sie werden zu gelost und dann für kleines Geld verchartert. Der
Team Name kommt daher, das wir das 68. von 72 Booten bekommen
haben.
Das Wochenende begann am Donnerstag. Wir haben uns, entsprechend
der vorherigen Abmachung, entweder bei Helge oder bei Wolfgang
getroffen, um dort gemeinsam aufzubrechen. So kamen wir dann auch
gemeinsam in Heilgenhafen an und konnten uns zusammen um die
Organisation für unser Schiff kümmern. Erst brachten wir die
Verpflegung an Bord, das wahrscheinlich wichtigste an unserer
Ausrüstung, und anschließend übernahmen wir das Schiff, mit allem
was dazu gehört. Erst kontrollierten wir das Inventar und
anschließend bekamen Helge, unser Skipper für die nächsten drei
Tage, und Wolfgang, unser erfahrende Dickschiff-Regatta-Segler,
eine Einweisung von dem Hafenservice, wie das Schiff zu bedienen
sei. Ebenso erhielten wir unsere Team-Kleidung. Dirk Jürgens hatte
für die gesamte Crew Jacken mit unserem Team Logo anfertigen
lassen. An dieser Stelle dem Sponsor ein herzlicher Dank! Am Abend
saßen wir zusammen an Bord und brachten uns gegenseitig
Kartenspiele bei, die auch an den nächsten Tagen nicht an Bedeutung
verlieren sollten. So ging der Tag auch schnell zu Ende und wir
gingen lieber zu früh als zu spät schlafen um morgen bei unserem
Training fit zu sein.

Am Freitag stand freies Training auf dem Plan. Da wir zum Glück
unter den ersten beim leckeren Frühstücksbuffet waren, mussten wir
nicht so lange anstehen, wie manch andere und konnten uns somit
startklar fürs Training machen.
Zuerst besprachen, wer welche Aufgabe an Bord übernehmen sollte.
Nach einigem hin und her hatte dann jeder seine Position gefunden.
Der blaue Himmel und der durchgehende Sonnenschein waren die
perfekte Ergänzung zu den ca. 3 bis 4 Windstärken und uns allen
machte der Tag auf dem Wasser richtig viel Spaß. Zwischendurch
gab’s dann auch einen heißen Cappuccino zur Aufwärmung, der uns
allen viel Freude bereitete. Als wir gerade auf dem Rückweg in den
Hafen waren, forderten wir noch schnell ein anderes Boot heraus und
wir versegelte die Konkurrenz, was die Stimmung noch einmal
deutlich hob. Nach dem wir dann sicher im Hafen angelegt hatten,
gingen wir schnell duschen, um rechtzeitig beim Abendessen zu sein.
Dort mussten wir leider etwas länger anstehen, dafür gab es aber
mehr als genug für alle. Danach spielten wir wieder Karten, und
gingen dann aber auch bald zu Bett, da wir am nächsten Tag ja
gewinnen wollten:-)

Am Samstag war der große Regattatag. Nach frühem Aufstehen und
einem leckeren Frühstück haben wir uns fertig gemacht zum Segeln.
Währenddessen war Helge, unser Skipper, auf der
Steuermannsbesprechung. Danach sind wir losgesegelt. Vor dem Start
sind wir noch einmal alle Manöver durchgegangen und hatten eine
kleine Diskussion, ob wir wie die Profis bei jedem Manöver schreien
sollten oder nicht. Wir haben uns aber dagegen entschieden, weil es
professioneller wirkte. Das Regattafeld war nach Yardstickzahlen in
zwei Gruppen unterteilt. Beide sind nacheinander gestartet.
Ungewöhnlich war, das wir am Start Vorwindkurs segeln
mussten.
Der Kurs war in einem Sechseck ausgelegt. Das Wetter war wieder
sehr gut und wir hatten wieder schöne 3-4 Windstärken, in Böen
waren es sogar 5 Windstärken. Insgesamt sind wir zwei Läufe
gesegelt. Im ersten Lauf sind wir in unserer Gruppe als sechstes
ins Ziel gekommen und im zweien Lauf als fünftes. Uns allen hat es
sehr viel Spaß gebracht. Nach den beiden Läufen sind wir noch auf
dem Wasser geblieben, weil wir so viel Spaß daran hatten. Wir haben
„BOB- Boje over board“, was so viel wie, Person über Bord Manöver
heißt, geübt. Dabei hatten wir dann noch einmal besonders viel
Spaß. Als wir wieder im Hafen waren, sind wir schnell zum Duschen
gegangen und danach zum Essen. Dort mussten wir leider wieder ein
bisschen anstehen. Nach dem Essen war die Siegerehrung. Wir sind in
unserer Gruppe insgesamt siebter geworden und waren damit sehr
zufrieden. Danach hieß es noch ein bisschen abdancen auf der
Aftershowparty.